Das Projektteam im Dialog

Foto: AdobeStock/Gorodenkoff

Hier können Sie uns gerne Ihre Fragen zum Projekt stellen. Häufig gestellte Fragen werden wir an dieser Stelle für alle Interessierten anonymisiert veröffentlichen und beantworten.

Vielen Dank!

Kommentar von Nutzer |

Guten Tag.

1. Wieviele Parkplätze für wartende LKW sind nach dem Ausbau auf der Fläche vorgesehen?

Stand heute, stehen ständig zwischen 5 und 8 LKW am Rand der geplanten Fläche. Auch über Nacht!
Mit laufender Standheizung/Motor in der kühlen Jahreszeit.

Manche mit Container beladen, die meisten aber noch leer. Aus der Art der der Aufleger ist ersichtlich, dass diese dem Transport von Containern dienen.

2. Wie wird das Problem mit den laufenden Motoren gelöst, bzw. das Problem mit den laufenden Standheizungen?

3. Wieviele wartende LKW werden nach dem Ausbau von der DB erwartet?

Mit freundlichen Grüßen
Johann Renner

Antwort von DB Intermodal Services

Zu 1.) Die neue Depotfläche verfügt über 15 LKW-Stellplätze im östlichen Bereich, siehe https://www.containerdepot-regensburg.de/daten-fakten.html.

Zu 2.) Auf der neuen Depotfläche haben die LKW-Fahrer entsprechend unserer Vorgaben die Motoren abzustellen. Das ist auf der heutigen Fläche bereits auch der Fall. Vielen Dank für Ihren Hinweis, wir werden verstärkt auf die Einhaltung der Vorgaben hinwirken.

3.) Eine verlässliche Prognose zu voraussichtlich wartenden LKW ist nicht möglich, da dies stark von der Auslastung des Depots abhängt und täglichen Schwankungen unterliegt. Die Anlieferung und Abholung findet aber künftig vermehrt über die Schiene statt, viele der derzeit nötigen LKW-Fahrten zu den Außenlagern in anderen Stadtteilen fallen dadurch weg. Mit jedem Ganzzug vermeiden wir 52 LKW-Anlieferungen und 52 LKW-Abholungen. Und bis zu 416 LKW-Fahrten am Tag! Außerdem hat der neue Standort einen besseren Anschluss ans Schienennetz. Dadurch sind weniger Rangierbewegungen notwendig. Die verbleibenden Abholungen bzw. Anlieferungen per Straße gehen in den allermeisten Fällen direkt Richtung Autobahn und tangieren daher das Stadtgebiet nicht.

Kommentar von Nutzer |

1.Werden im Zuge der Suche nach einem Endlager für Atommüll im Bayerischen Wald evtl. auch solche für den Transport benötigten Container in Regensburg umgeschlagen werden?

2.Bzw. auch gereinigt werden?

3.Wird das Terminal auch für den Umschlag der evtl. Atommülltransporte verwendet werden können?

Antwort von DB Intermodal Services

zu 1.) Nein, es werden keine Castor Behälter umgeschlagen. Ein Castor Behälter entspricht auch nicht den Container-Normen im Kombinierten Verkehr.

 

zu 2.) Es werden weder radioaktive Behälter noch Container gereinigt.

 

zu 3.) Nein, es handelt sich um ein Depot für den Umschlag von Leercontainern.

Kommentar von Nutzer |

Liebe DB Cargo,

Will Ihre neuste Antwort nochmal aufgreifen. Es ist mir Ihrer Antwort weiter nicht ersichtlich, wie sich der Bahnverkehr verändern wird, was davon Regensburger Unternehmer ausmachen und wie die dauerhafte Einhaltung von Obergrenzen gesichert wären. Ebenfalls habe ich eine Frage zu dem Nutzen für die Regensburger Unternehmen?

1:) Aus Ihrer Folgerung fahren bereits 4-5 Ganzzüge und es soll so auch bleiben. Es ändert sich quasi nichts (war da nicht was mit LKW Fahrten?)?
Das kann erschließt sich mir nicht. Mit wieviel Bahnverkehr (unabhängig welche Zugart) wird faktisch erwartet?

2) Ihr Antwort welche Auslastung in Regensburg ansässiger Unternhemen ausmacht, wurde nicht beantwortet. Dies ist Grundlage Ihrers Geschäfts und Grundlage der Planung des Terminals. Also, wieviel ist davon für Regensburger Unternehmen und wieviel für Unternehmen aus Ost- und Mittelbayern?

(Es wurd ja von Ihnen und auch der IHK suggeriert, dass es essentiell für die Regensburger Unternehmen ist)

3) Wie werden Obergrenzen abgesichert und sichergestellt, dass später keine weiteren massiven Ausbauten kommen?

4): Könnten Sie mir bitte nochmal den Nutzen für die Regensburgerunternehmen und Stadt darstellen. Auch dies erschließt sich mir nicht wirklich. Die Unternehmen kaufen/mieten am Markt Leercontainer/Transport. Die DBCargo ist einer der Anbieter am Markt. Werden nun für Unternehmen die Container billiger?
Oder ist es eben nur eine Verbesserung der Kostenposition von DBCargo, wodurch durch DB Cargo mehr Wertschöpfung bekommt (Transport über Gleise statt LKW) und eine größere Profitspanne erzielt?

Ause meiner Sicht werden hier falsche Tatsachen suggeriert. Es werden minimal Zahlen genannt, andere komplett verschwiegen und v.a. suggeriert, dass die Zukunft der Regensburger Unternehmen davon abhängt.
Gerne lasse ich meine Bedenken entkräften. Aber umso mehr ich nachdenke umso klarer erscheunt es mir, dass es hauptsächlich um die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der DB Cargo geht. Ein Waschstraße könnte ja per se überall in Ost-und Mittelbayern sein.

Antwort von DB Intermodal Services

Zu 1) Stand heute planen wir mit der Abwicklung von vier bis fünf Vollzügen pro Tag im Zeitraum von 6 bis 22 Uhr. Aktuell wird im Depot im 24-Stunden-Betrieb gearbeitet. Durch die Kapazitätserhöhung auf der Schiene entfallen zahlreiche LKW-Transporte von und zu den Außenlagern, bspw. in der Bukarester Straße.

Ein Ganzzug ist in der Regel mit 52 Containern beladen. Das heißt, mit jedem Zug vermeiden wir 52 LKW-Anlieferungen und 52 LKW-Abholungen und damit bis zu 416 LKW-Fahrten am Tag. Außerdem hat der neue Standort einen besseren Anschluss ans Schienennetz. Dadurch sind weniger Rangierbewegungen notwendig.
Abholungen/Anlieferungen per Straße gehen in den allermeisten Fällen direkt Richtung Autobahn und tangieren daher das Stadtgebiet nicht

Zu 2) Detaillierte Angaben zu unserer Kundenstruktur und einzelnen Auftraggebern können wir an dieser Stelle nicht öffentlich machen. Es ist aber wichtig darauf hinzuweisen, dass die in Regensburg ansässigen Unternehmen nicht isoliert und auf das Stadtgebiet begrenzt zu betrachten sind. Gerade die international erfolgreichen Mittelständler und Großkonzerne in der Oberpfalz sind global stark vernetzt - und auf entsprechende Lieferketten angewiesen. Um diese klimafreundlich auf die Schiene zu bringen und Arbeitsplätze zu sichern braucht es eine starke Schienen-Infrastruktur.
Der Logistik-Standort Regensburg ist ein etablierter und bislang leistungsfähiger Knoten im deutschen und europäischen Güterverkehrsnetz. Er bietet daher beste Voraussetzungen für einen langfristig tragfähigen Ausbau.

Zu 3) Die genannte Zahl von 600 Containerbewegungen (Auf- und Abladen desselben Containers sind folglich zwei „Bewegungen“) entspricht den aktuell verfügbaren Prognosedaten sowie den in Planung befindlichen Flächen und der vorgesehenen technischen Ausrüstung (Stapler etc.). Wie bereits dargelegt ist die tatsächliche Zahl der Umschläge auch von anderen Faktoren wie bspw. der Größe der Container abhängig, stellt also keine verbindliche Obergrenze dar.

Zu 4) Der Nutzen für die Wirtschaft in Regensburg und der Region besteht in der langfristigen Sicherstellung einer intermodalen, klimafreundlichen, leistungsfähigen und zuverlässigen Logistik-Infrastruktur.
Die Bürgerinnen und Bürger in der Umgebung des Depots profitieren durch weniger LKW-Verkehr, siehe Antwort zu Frage 1) oben.
Zudem kann eine Schienenstrecke – dazu gehören auch Rangier- und Abstellgleise – grundsätzlich jederzeit von allen Eisenbahnverkehrs-Unternehmen, nicht nur der DB Cargo, genutzt werden. So wie eine Straße auch.

Kommentar von Nutzer |

Vielen Dank für die Antworten. Leider ist mir der zu erwartende Bahnverkehr noch nicht klar, bzw. ergibt sich für mich immer noch ein unstimmiges Bild.

A) Derzeit gibt es 600 Umschläge. Wieviel soll das neue Terminal haben?
Wo ist die Obergrenze und wie wird diese abgesichert?

B) Aktuell sprechen Sie von 4 Ganzzügen a 52 Container. Ergibt 208 Container. Wie ist dies in Bezug zu den 600 Container zu sehen?

C) Gehen Ganzzüge auch jetzt schon?

D) Könnten Sie nochmal aufzeigen, wieviel Züge (Ganz/Halb/Viertel was es auch geben mag) aktuell in das Terminal fahren und wie es mit dem neuen Terminal aussehen wird?

E) Aus meiner Sicht muss man zwei Auswirkungen seperat betrachten. Die Auswirkungen des Terminals an und für sich und die Auswirkungen des zunehmenden Bahnverkehrs.
Es ist aktuell schon so, dass diese Züge in vielen Teilen des Stadtgebiets zu hören sind. Weichs, Schwabelweis, Candis, Hohes Kreuz und rund um die Guerickestraße wo ja aktuell neuer Wohnraum entsteht. Inwieweit wurde die Lärmbelastung in diesen Gebieten quantifiziert und geprüft?

F) Der Standort ist für Ost- und Mittelbayern. Also doch ein recht großes Gebiet. In der bisherigen Kommunikation wurde immer auf den Bedarf der Regensburger Unternehmer verwiesen. Ich bitte Sie nochmals aufzuzeigen welcher Bedarf von Regensburger Unternehmem benötigt wird und welcher Bedarf für die ganze Region Ost und Mittelbayern benötigt wird?

Bei den Antworten würde ich mich über Fakten/Zahlen freuen. Vielen Antworten sind dich sehr generell gehalten und haben wenig Fleisch am Knochen. Die DB Cargo wird doch sein eigenes Geschäft kennen.

Antwort von DB Intermodal Services

zu A)
Es wird bei bis zu 600 Umschlägen bleiben. Diese werden im Vergleich zum heutigen Stand aber künftig innerhalb der Betriebszeit von 6 bis 22 Uhr abgewickelt. Mit dem vorhandenen Equipment (Stapler, etc.) ist die Obergrenze innerhalb der genannten Betriebszeit somit erreicht.

zu B)
Die genannten 600 beziehen sich auf die Containerbewegungen. Jeder Zug wird nicht nur entladen, sondern auch mit Leercontainern beladen. Die Menge ist auch von der Containergröße bzw. dem Containertyp abhängig: In der Regel werden 40-Fuß-Container umgeschlagen. Erfolgt eine Ent- und Beladung von 20-Fuß-Containern, ist der Umschlag folglich höher.

zu C)
Heute müssen die Ganzzüge komplett geteilt und nach der Abwicklung nacheinander in das Gleis geschoben werden. Das soll sich in Zukunft ändern. Nur so lassen sich unnötige Rangierbewegungen vermeiden.

zu D)
Aktuell fahren bis zu vier Vollzüge im 24 Stunden-Betrieb ein und aus. Stand heute planen wir mit der Abwicklung von vier bis fünf Vollzügen pro Tag im Zeitraum von 6 bis 22 Uhr.

zu E)
An dieser Stelle verweisen wir auf die Schallgutachten, welche der Stadt Regensburg vorliegen.

zu F)
Durch die Verlagerung von Güterverkehren auf die Schiene und die zunehmende Nutzung von Containern erwarten wir eine weitere Zunahme lokaler Kunden.

Kommentar von Nutzer |

Das am Ostbahnhof Regensburg geplante Leercontainerlager soll nach öffentlicher Darstellung ja KEIN VERLADETERMINAL werden, an dem Waren in Containern auf Züge verladen würden, um sie umweltschonend in die Welt zu exportieren (dieses wäre grundsätzlich sehr wünschenswert). Stattdessen sollen hier leere und beschädigte Container gewaschen und repariert werden, um sie dann wieder in die Logistikabläufe einzuspeisen. D.h. die Container werden leer auf das Gelände gebracht und verlassen es auch wieder leer.
Frage 1: Stimmt es also, dass im neu geplanten "Terminal" am Standort des B-Plan 215-I "Industriegebiet am Ostbahnhof" kein einziger Regensburger Exportartikel auf die Schiene verladen wird sondern hier nur leere Container ankommen und diese das Gelände auch wieder leer verlassen?
Frage 2: Warum muss dieser Wasch- und Reparaturprozess auf einem innerstädtischen Areal in Nähe von Wohngebieten, Kulturdenkmalen und potentiellen Naherholungsflächen (Pürkelgut) unter Verlust einer der letzten großen Grünflächen im Stadtosten erfolgen? Kann das nicht genau so gut an einem anderen Standort entlang der Bahnlinie mit größerer Distanz zu den o.g. sensiblen Nachbarnutzungen erfolgen?
Frage 3: Ist denn überhaupt gesichert, dass der logistisch von Ihnen erwünschte, aber nicht im vorliegenden B-Plan enthaltene Gleisanschluss für das Areal bahnrechtlich überhaupt genehmigt und realisiert wird oder besteht nicht die Gefahr, dass mittelfristig der gesamte und langfristig noch ein großer Anteil des Leercontaineran- und -abfahrverkehrs mittels LKW abgewickelt werden wird?
Frage 4: Warum favorisiert die Bahn für die Funktion des Leercontainerdepots dieses Gelände am Ostbahnhof, obwohl es für "Ganzzüge" nachweislich zu kurz ist und die Züge mehrfach täglich in "Halbzüge" getrennt und wieder zusammengestellt werden müssten? Wären dafür nicht andere "ganzzugfähige" Standorte logistisch besser geeignet?
Frage 5: Wie hoch sollen die Containerstapel auf dem neuen Areal werden? Bis zu 9 Container übereinander (= 25 m, wie es der Bebauungsplanentwurf vorsieht) oder weniger? Und wenn letzteres, warum sieht der Bebauungsplanentwurf dann diese 25 m Höhe vor und räumt zusätzlich nochmals 10 m für darüber hinausreichende Kräne und Lichtmasten ein (= insgesamt 35 m Höhe)? Gehen diese Werte auf den Wunsch der Betreiber des Leercontainerterminals zurück?

Vielen Dank für die Beantwortung dieser Fragen. Ich bitte ausdrücklich um vollumfängliche Veröffentlichung der Fragen und Antworten an dieser Stelle. Nur ein transparenter Dialog kann zu einem ausgewogenen und friedlichen Miteinander führen.

Antwort von DB Intermodal Services

zu Frage 1):

Es ist korrekt, dass das geplante Terminal ausschließlich der Behandlung von Leercontainern dient. Die Verfügbarkeit dieser Container ist eine unerlässliche Voraussetzung dafür, dass damit im Anschluss Güter aus der Region umwelt- du klimafreundlich auf der Schiene transportiert werden können.

Das geplante Container-Depot puffert mit den Depotdienstleistungen von Containern aller Art die globalen Schwankungen in der Containerversorgung für regionale Cargokunden ab. Ohne die Erweiterung und Bündelung dieser Aktivitäten an einem Standort drohen großen Automobil- und Maschinenherstellern aus dem Raum Ost- und Mittelbayern mittelfristig Versorgungsengpässe und auch der klimafreundliche Schienengüterverkehr kann so nicht mehr stattfinden.

 

zu Frage 2):

Um die Container umweltfreundlich über die Schiene an- und abzutransportieren, ist die Nähe zur vorhandenen Schienen-Infrastruktur des Rangierbahnhofes zwingend erforderlich. Dies ist Teil des Logistik-Konzeptes für BMW.

Zudem ist die räumliche Nähe zur Autobahn A3 für den Standort wichtig. Nur so lässt sich der LKW-Verkehr innerhalb des Stadtgebietes und der Regensburger Wohngebiete reduzieren. Auch für unsere Planungen gilt grundsätzlich das Minimierungsgebot: Wenn statt einer ressourcenschonenden Erweiterung ein kompletter Neubau in der Peripherie geplant würde, hätte das mehr Versiegelung unberührter Flächen zur Folge, da beispielsweise auch deutlich mehr Flächen für die Erschließung benötigt würden.  

 

zu Frage 3):

Das Gleis, auf das die Frage abzielt, ist bereits heute vorhanden. Es ist lediglich ein Anschluss an eine bestehende Infrastruktur erforderlich.

 

zu Frage 4):

Mit der neuen Fläche lässt sich ein Ganzzug in zwei Teilen in die Anlage rangieren. Das ist heute nicht der Fall. Stand heute muss der Zug mehrfach geteilt und in das Gleis geschoben werden. Wir werden also künftig mit weniger Rangiertätigkeiten als heute rechnen können.  

 

zu Frage 5):

Die maximale vorgesehene Stapelhöhe sind 17,40 Meter. Das sind bis zu 6 Container übereinander. Das ist aus statischen Gründen das übliche Maß für Containerlagerungen auf dem mitteleuropäischen Festland. Kräne oder ähnliches sind nicht vorgesehen. Die Fläche wird mit LED-Technik ausgeleuchtet. Dieses weist kein Streulicht auf und gilt als besonders insektenfreundlich.

Da es sich um keinen vorhabensbezogenen Bebauungsplan handelt, müssten Fragen zu Einzelheiten des B-Plans an die zuständigen Stellen der Stadt gerichtet werden.

Kommentar von Nutzer |

Liebe DB Cargo,

für mich stellen sich viele Fragen, einige könnten Sie sicherlich beantworten.

A) Wieviele Container werden am aktuellen Standort "umgeschlagen"?

B) Wieviele derer werden von in Regensburger ansässigen Unternehmen in Anspruch genommen?

C) Wieviele Contaier sollen es nach den Plänen dann mit dem neuen Terminal umgesetzt?

D) Wieviel davon werden von in Regensburg ansässigen Unternehmen benötigt?

E) Wieviele Züge fahren zu jetziger Situation im Schnitt pro Tag in das Terminal ein und aus?

F) Wieviele Züge sollen zukünftig in das Terminal ein und ausfahren?

G) wieviele alternative Standorte wurde bisher geprüft, bzw. waren in der Auswahl? Warum wurde von diesen abgeshen? Und was unterscheidet Regensburg?

Vielen Dank

Antwort von DB Intermodal Services

zu Frage A):

Derzeit finden bis zu circa 600 Umschläge pro Tag auf dem Gelände statt.

 

zu Frage B):

Das ist abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung und der kurzfristigen Nachfrage an Container. Die Mengen schwanken daher stark. Detaillierte Angaben zur räumlichen Lage der Kunden liegen uns nicht vor.

 

zu Frage C):

Wir gehen derzeit von einem jährlichen Wachstum von 2% aus. Detailliertere Prognosen sind natürlich abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung in der Region.

 

zu Frage D):

Durch die Verlagerung von Güterverkehren auf die Schiene und die zunehmende Nutzung von Containern erwarten wir eine weitere Zunahme lokaler Kunden.

 

zu Frage E):

Aktuell fahren bis zu vier Vollzüge im 24 Stunden-Betrieb ein und aus.

 

zu Frage F):

Stand heute planen wir mit der Abwicklung von vier bis fünf Zügen pro Tag im Zeitraum von 6 bis 22 Uhr. Nach 22 Uhr besteht Nachtruhe, der betrieblicher Ablauf wird somit bis 6 Uhr des Folgetags eingestellt.

 

zu Frage G):

Eine Betrachtung mehrerer Standorte wurde durchgeführt. Die vorhandene Gleis-Infrastruktur mit dem benachbarten Rangierbahnhof sowie die räumliche Nähe zur Autobahn A3 ist für den Standort von essentieller Bedeutung, um die Zuführung und Abwicklung größtenteils über die Schiene zu ermöglichen. Nur so lässt sich der LKW-Verkehr innerhalb des Stadtgebietes und der Regensburger Wohngebiete reduzieren.

Kommentar von Nutzer |

Ich finde es gut, wenn sich endlich was bewegt und es voran geht!

Kommentar von Nutzer |

Es ist schön, wenn Sie von einem Beitrag zur Klima-Neutralität sprechen. Wir wohnen nahe am Gleisdreieck, es fahren bereits jetzt regelmäßig Containerzüge Tag & Nacht mit "Diesel-Lokomotiven" z.T. aus DDR Beständen und DB 80er Jahre mit rußigem Abgasen und Vollgas (Steigung auf dem Weg zur Donau Brücke) vorbei, obwohl dieser Teil der Strecke ist bereits elektrifiziert ist.

Ich würde gerne 3 Fragen stellen
1. Warum setzt die DB keine "umweltfreundlicheren" Rangierloks ein ?
2. Warum gibt auf den bestehenden Gleisen keinen "Lärmschutz", bevor man Werbung für einen Ausbau mit noch mehr Verkehr macht.
3. Warum werden die - von Teilen des Regensburger Stadtrates - bereits jetzt angezweifelten Lärmgutachten auf ihrer Aufklärungs-Homepage nicht veröffentlicht und ggf. von den Gutachtern selbst erläutert ?

Antwort von DB Intermodal Services

zu 1.:

Alle Loks der Deutschen Bahn erfüllen die aktuell geltenden Normen und Vorschriften. Die Dekarbonisierung der Flotte ist im vollen Gang. Schon heute erbringt DB Cargo 95 % der Traktionsleistung elektrisch. In den nächsten Jahren wird sukzessive in die Ersatzbeschaffung und Nachrüstung der Lokflotten investiert.

zu 2.:

Das Thema Lärmschutz hat bei der Bahn, aber auch in diesem Projekt einen sehr hohen Stellenwert. Die gesetzlichen Auflagen zum Lärmschutz sind hoch. Lärmgutachten zeigen, dass die vorgegebenen Auflagen für das Projekt, um das es hier geht, erfüllt werden.

DB Cargo hat alle Güterwagen mit Flüsterbremsen ausgerüstet und so den Schienenverkehrslärm gegenüber dem Jahr 2000 um die Hälfte reduziert. Seit vielen Jahren läuft zudem an Bestandsstrecken ein freiwilliges Lärmsanierungsprogramm des Bundes.

zu 3.

Wir kennen kein „angezweifeltes Lärmschutzgutachten“, sondern nur solche, die nach geltendem Stand von Technik und Gesetzeslage objektiv das Gebiet untersucht haben.

Die Bahn ist in diesem Thema transparent, die Gutachten sind aber Bestandteil des städtischen Baurechtsverfahrens.

Wie bereits zuvor erläutert, werden die strengen Vorgaben zum Lärmschutz eingehalten.

Die Lärmgutachten können neben allen anderen Unterlagen zum Bebauungsplan 215-I „Industriegebiet am Ostbahnhof“ noch bis einschließlich 22. Dezember 2021 bei der Stadt Regensburg im Neuen Rathaus eingesehen werden.

Alle Unterlagen können auch unter folgendem Link heruntergeladen werden:

https://www.regensburg.de/rathaus/aemteruebersicht/planungs-u-baureferat/stadtplanungsamt/beteiligungen-an-verfahren/oeffentliche-auslegung-bebauungsplan-entwurf-nr-215-i

Bitte addieren Sie 1 und 4.